Seit 300 Jahren herrschen die Ptolemäer, ein kleiner hellenistischer Clan, über sieben Millionen Ägypter. Sie sind Nachfahren des makedonischen Heerführers Ptolemaios, der an der Seite Alexanders des Großen gekämpft und sich nach dessen Tod diesen fruchtbarsten Teil der Alten Welt gesichert hat. Die Ptolemäer heiraten ihre eigenen Schwestern, damit kein fremder Lebenssaft die königlichen Blutbahnen stört. Doch der Familienfrieden leidet unter gnadenlosen Machtkämpfen.

Ptolemaios XII., der Vater Kleopatras, will die Unabhängigkeit seines Landes vor dem Zugriff der neuen, expandierenden Großmacht Rom bewahren, die schon Griechenland, Kleinasien und den Vorderen Orient unter ihrer Kontrolle hat. Er zahlt gewaltige Bestechungssummen an die römischen Herrscher. So ruiniert er Ägyptens Staatsfinanzen, wird schließlich aus Alexandria verjagt und findet in Rom Asyl. Drei Jahre später helfen ihm die Römer, sein Reich mit Waffengewalt zurückzuerobern.

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Seit mehr als 2 000 Jahren erregt Kleopatra die Phantasie, wie keine andere beschäftigt sie die Künste: verteufelt als Kurtisane vom Nil, verklärt als Tragödin, die an ihrer Liebe scheitert und eine jahrtausendealte Kultur in den Abgrund reißt. Der römische Schriftsteller Plinius der Ältere setzte den Namen Regina meretrix – "Königin Hure" – in die Welt, sein Kollege Properz ließ sie gar unter ihren Sklaven von Hand zu Hand gehen. Der Dichter Dante geißelte im Mittelalter ihre Wollust im Höllenkreis der "Göttlichen Komödie", Boccaccio fand kein besseres Beispiel für Habgier, Grausamkeit und Geilheit. Haben sie Recht?

Seit 300 Jahren herrschen die Ptolemäer, ein kleiner hellenistischer Clan, über sieben Millionen Ägypter. Sie sind Nachfahren des makedonischen Heerführers Ptolemaios, der an der Seite Alexanders des Großen gekämpft und sich nach dessen Tod diesen fruchtbarsten Teil der Alten Welt gesichert hat. Die Ptolemäer heiraten ihre eigenen Schwestern, damit kein fremder Lebenssaft die königlichen Blutbahnen stört. Doch der Familienfrieden leidet unter gnadenlosen Machtkämpfen.

Ptolemaios XII., der Vater Kleopatras, will die Unabhängigkeit seines Landes vor dem Zugriff der neuen, expandierenden Großmacht Rom bewahren, die schon Griechenland, Kleinasien und den Vorderen Orient unter ihrer Kontrolle hat. Er zahlt gewaltige Bestechungssummen an die römischen Herrscher. So ruiniert er Ägyptens Staatsfinanzen, wird schließlich aus Alexandria verjagt und findet in Rom Asyl. Drei Jahre später helfen ihm die Römer, sein Reich mit Waffengewalt zurückzuerobern.

Die „Spee“ war die heimliche Waffe der Deutschen im Zweiten Weltkrieg. Weder die Briten noch die Franzosen haben gewusst, wo sich das Kriegsschiff der Deutschen Kriegsmarine befand. Es war schnell und Adolf Hitler hielt es für unzerstörbar. Doch dann vernichteten die Deutschen sich selbst.

Gerüchte um einen neuen Krieg schwirrten schon seit Wochen durch Deutschland und Europa , als am 21. August 1939 die „Admiral Graf Spee“ in Wilhelmshaven ablegte. Adolf Hitler hatte sich längst entschieden, Polen anzugreifen, und so schickte die Oberste Seekriegsleitung in Berlin das hochmoderne Kriegsschiff schon mal in Stellung.

Die „Spee“ mit ihren mehr als 1100 Männern an Bord sollte im Atlantik auf Lauer gehen, für den Fall, dass London sich entscheiden sollte, seinen Bündnisverpflichtungen Polen gegenüber nachzukommen. Die „Spee“ war der Stolz der deutschen Kriegsmarine. Ihre Fahrt sollte ihr erster Einsatz in diesem Krieg werden – und zugleich ihr letzter. Er endete mit der Selbstversenkung im Hafen von Montevideo vier Monate später. Das war zugleich Hitlers erste Niederlage im Zweiten Weltkrieg .

Georg von Hase hatte es sich bequem gemacht. Gemütliches Sofa, Tässchen Kaffee. Das Getränk sollte allerdings erkalten. Wenig später erschallte der Alarm "Klar Schiff zum Gefecht" auf dem deutschen Kriegsschiff "Derfflinger".

Mit vier weiteren Schlachtkreuzern pflügte das Großkampfschiff durch die Nordsee, Artillerieoffizier Hase stürmte von der Messe auf seine Station. "Plötzlich erspähe ich in meinem Sehrohr große Schiffe. Dunkle Kolosse, sechs hoch- und breitbordige Riesenschiffe", notierte er später.

Hase beobachtete, wie sich die britischen Schlachtkreuzer zu einer Gefechtslinie formierten: "Wie eine Herde Riesentiere der Urwelt schoben sie sich durcheinander, mit langsamen Bewegungen, schemenhaft, unwiderstehlich." Um 15.48 Uhr eröffneten die Deutschen das Feuer. Ein infernalischer Schlagabtausch über eine Distanz von rund 15 Kilometern mit Granaten, bis zu einer halben Tonne schwer. In den Geschütztürmen: laden, zielen, feuern, laden, zielen, feuern.





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