Global agenda online

Die hohe Kunst der Manipulation besteht bekanntlich darin, seine manipulative Botschaft unterzubringen, ohne dabei etwas nachweislich Falsches zu behaupten. Gemessen an dieser Definition gehört die FAZ zu den ganz Großen des Fachs. Was denken Sie, wenn Sie einen flüchtigen Blick auf diese Überschrift, samt Anreißer und Bild werfen?

Mein erster Eindruck war, dass Donald Trump nun auch außenpolitisch auf die Positionen des „Mainstream“ einschwenkt und zum kalten Krieger mutiert ist. War dies auch Ihr erster Gedanke? Dass dem nicht so ist, erkennt man erst bei sehr genauer Lektüre des Textes und eines ellenlangen Interviews auf Englisch, das als Quelle dient. Von Jens Berger .

Am 21. Oktober hat das Landgericht Köln eine einstweilige Verfügung gegen den NDR verfügt, weil NDRaktuell mein Buch „Meinungsmache“ mit Hitlers „Mein Kampf“ und rechtsradikalen Texten verknüpft hatte. Jetzt versucht es ausgerechnet die ursprünglich einmal medienkritische Sendung ZAPP des NDR auf andere Weise. Schauen Sie hier auf die Sendung vom 11. November . Hier werden die NachDenkSeiten in enge Verbindung mit compact von Elsässer und dem Kopp Verlag gebracht – siehe konkret bei Minute 2:20 bis 3:00. Die NachDenkSeiten werden in die Reihe „zweifelhafter“ „Alternativ-Medien“ eingeordnet.

Daten zu Hotellerie (Hotels und Kurbetriebe) und Parahotellerie (Ferienwohnungen, Kollektivunterkünfte und Campingplätze)

Daten zu Hotellerie (Hotels und Kurbetriebe) und Parahotellerie (Ferienwohnungen, Kollektivunterkünfte und Campingplätze)

Die Vereinigten Staaten werden sich am ersten Tag der Amtszeit von Präsident Donald Trump aus dem transpazifischen Handelsabkommen (TPP) zurückziehen. Das sagte Trump in einer Videobotschaft am Montag , in der er Pläne für die ersten hundert Tage seiner Amtszeit umriss. Er werde das im Rahmen einer präsidentiellen Anordnung tun, sagte Trump.

Das Freihandelsabkommen zwischen zwölf Pazifik-Anrainerstaaten war ein Herzstück der Agenda des scheidenden Präsidenten Barack Obama , der damit die Verbindungen zwischen den Vereinigten Staaten und Asien stärken wollte. Neben den Wirtschaftsmächten Amerika und Japan umfasst die geplante Freihandelszone Australien, Brunei, Kanada, Chile, Malaysia, Mexiko, Neuseeland, Peru, Singapur und Vietnam. Zusammen stehen diese Länder für rund 40 Prozent der weltweiten Wirtschaftsleistung. Nicht dabei ist China, die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt – das Abkommen war auch als Gegengewicht zur Volksrepublik gedacht.

Trumps Rückzug aus dem Handelsabkommen TPP war im Falle seines Wahlsieges erwartet worden. Internationale Handelsabkommen waren ein wichtiges Thema des amerikanischen Wahlkampfs: Viele Menschen machen sie für den Verlust von Arbeitsplätzen und den Abbau der Industrie verantwortlich. „Das Abkommen ist ein potentielles Desaster für das Land“, sagte der künftige amerikanische Präsident in seiner Botschaft. An dessen Stelle sollten bilaterale Handelsabkommen treten. Mit welchen Ländern, verriet er nicht.





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