Trotzdem ist es durchaus besorgniserregend, mit welch einfachen Mitteln, die Angreifer eine solch hohe Zahl an Geräten übernehmen konnten. Betrachtet man den Angriffsweg, zeigt sich nämlich schnell, dass hier bewusst die einfachsten Opfer anvisiert wurden. Die Infektion mit Gooligan erfolgt üblicherweise, indem die User eine mit der Schadsoftware infizierte App manuell auf ihren Geräten installieren, entweder weil sie sich diese selbst besorgen oder weil sie auf eine Phishing-Kampagne auf zweifelhaften Webseiten hereinfallen. In Googles Play Store hat es Gooligan hingegen nie geschafft, wer sich nur auf diesen als Quelle verlässt, ist also nicht gefährdet.

Zum Verankern im Betriebssystem bedient sich die Malware ebenfalls wohl bekannter Tricks, darunter etwa die Root-Exploits VROOT oder Towelroot, die bereits seit 2013 respektive 2014 bekannt sind. Auch die restlichen von Gooligan genutzten Schadfunktionen lassen sich lediglich auf nicht mehr aktuellen Android-Ausgaben (bis maximal Android 5) nutzen, hier setzt man also auf die mangelhafte Update-Politik vieler Hersteller.

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Eine äußerst "erfolgreiche" Malware-Kampagne gegen Android hat Checkpoint aufgedeckt . Eine von den Sicherheitsforschern Gooligan benannte Malware hat sich auf mehr als einer Million Geräte mit dem mobilen Betriebssystem eingenistet, und – besonders unerfreulich – die dort eingerichteten Google-Accounts gekapert.

Trotzdem ist es durchaus besorgniserregend, mit welch einfachen Mitteln, die Angreifer eine solch hohe Zahl an Geräten übernehmen konnten. Betrachtet man den Angriffsweg, zeigt sich nämlich schnell, dass hier bewusst die einfachsten Opfer anvisiert wurden. Die Infektion mit Gooligan erfolgt üblicherweise, indem die User eine mit der Schadsoftware infizierte App manuell auf ihren Geräten installieren, entweder weil sie sich diese selbst besorgen oder weil sie auf eine Phishing-Kampagne auf zweifelhaften Webseiten hereinfallen. In Googles Play Store hat es Gooligan hingegen nie geschafft, wer sich nur auf diesen als Quelle verlässt, ist also nicht gefährdet.

Zum Verankern im Betriebssystem bedient sich die Malware ebenfalls wohl bekannter Tricks, darunter etwa die Root-Exploits VROOT oder Towelroot, die bereits seit 2013 respektive 2014 bekannt sind. Auch die restlichen von Gooligan genutzten Schadfunktionen lassen sich lediglich auf nicht mehr aktuellen Android-Ausgaben (bis maximal Android 5) nutzen, hier setzt man also auf die mangelhafte Update-Politik vieler Hersteller.

Wieder einmal treibt eine Schadsoftware ihr Unwesen, die sich über E-Mails und Apps auf Smartphones festsetzt. Gooligan hat bereits zahlreiche Handys befallen. So finden Sie heraus, ob Sie betroffen sind.

Der Sicherheits-Dienstleister Check Point hat eine neue Android-Malware entdeckt, die Android-Smartphones rootet und Google-Konten stiehlt. Die Malware namens "Gooligan" infiziert jeden Tag 13.000 Geräte- bislang sind bereits eine Million Android-Smartphones gerootet. Unter den gestohlenen Konten sind die von Regierungsbehörden, Finanzdienstleistern und börsennotierten Unternehmen.

Die Malware versteckt sich in legitimen Apps. Diese fanden sich zum Teil in Googles Play Store oder versteckten sich hinter Links in Phishing-Nachrichten. Sobald ein Nutzer eine solche befallene App herunterlädt und installiert, beginnt die Schadsoftware mit dem Datensammeln. Darunter fallen Konten von Gmail, Google Fotos, Google Docs oder Google Play. Bestes Angebot auf BestCheck.de

Android ist ein Betriebssystem für mobile Geräte wie Smartphones und Tablets. Das quelloffene System wird von der Open Handset Alliance weiterentwickelt, einem Zusammenschluss unter anderem von Geräte- und Halbleiter-Herstellern, Software-Unternehmen und Netzbetreibern. Federführend bei der Entwicklung der Software ist Google. Ein ganze Reihe von Google-Apps gehört zur Standardausstattung vieler Android-Geräte, etwa der Play Store, über den Benutzer Apps herunterladen sowie Musik, Videos und andere Inhalte kaufen können.

Ursprünglich entwickelt wurde Android von Andy Rubin. Im Jahr 2003 übernahm Google Rubins Unternehmen. 2007 brachte Google kam das erste Smartphone mit Android heraus, 2011 das erste Tablet mit einer darauf angepassten Version von Android. Mittlerweile ist Android das mit Abstand am weitesten verbreitet Betriebssystem. Im Oktober 2014 hat Andy Rubin Google verlassen.

Die ersten Smartphones und Tablets bekommen die neue Android-Version M. Die am meisten ersehnten Neuerungen sind der überarbeitete Now-Assistent und die neu eingeführte App-Kontrolle – beide laufen aber noch nicht ganz rund.





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